DAS Gefühl!

Ahhhhhhhhhhhhhhhh😡😡😡😡😡😡

Kennt ihr das, wenn alles prima läuft, ihr gar nicht wisst wohin mit eurem Glück?

Gerade habt ihr noch in der Küche beim Kochen getanzt und dann passiert es!

BÄÄÄHHHHHHM!

Aus dem nichts ist es da. Es kommt über euch, erfüllt euch.

Ihr könnt nicht mehr klar denken, der Körper stellt sich auf „Kampfmodus“ ein. Weg, weg, das muss weg!

Es fühlt sich schlecht an und ich will es weder haben, noch fühlen! Weg! Pfui!

Du fragst dich, warum du gerade so durchdrehst. Warum sich diese Lappalie so überwältigend anfühlt. Ist doch eigentlich nichts dabei.

Aber der Puls steigt und die Atmung wird schneller.

Das darf nicht wahr sein!

Ungerecht! Böse! Gemein! Hinterhältig! Entwürdigend! Respektlos! Abwertend! Übergriffig!

Was auch immer, du verstehst die Welt nicht mehr!

Du verstehst dich selbst nicht mehr!

Das kann doch gar nicht sein!

Das gibt es doch nicht!

Das würde dir doch niemand wirklich antun!?

Wie gemein und hinterhältig!

Die Gedanken überschlagen sich und du kriegst ES nicht in den Griff.

Du willst es vergessen, beschwichtigen, verdrängen.

Redest dir selber gut und beruhigend zu.

Nichts! Es bleibt, das miese Gefühl!

Was jetzt?

Keiner ist auf die Schnelle greifbar, mit dem du dich austauschen kannst.

Du bist auf dich allein gestellt!

Mach was! Jetzt tu doch was!

Aber was? Ich weiss doch auch nicht!

So, oder so ähnlich erging und ergeht es mir so oft.

Die Situationen sind immer andere, die Menschen wechseln.

Das Gefühl bleibt. Und ist immer das Gleiche.

Es hat mich getroffen! Weil es mich BEtrifft, wie Susanne Ertle so schön sagt.

https://elopage.com/s/susanneertle?pid=16235&prid=3585

(bezahlte Partnerschaft)

Gut zu wissen. Aber wie bringt das allein mich jetzt hier weiter?

Es ist diese Art Gefühl, das man nicht weglächeln kann. Es wurmt.

Man kann an nichts anderes denken.

Dieses „Problem“ wird immer mächtiger und übernimmt die volle Kontrolle über deinen Geist und dein Handeln.

Das Gefühl fremdgesteuert zu sein mag ich gar nicht. Und genau das ist es.

Denn mit MIR, mit meinem Kern hat das hier nichts mehr zu tun. Bzw, es ist wohl ein Teil von mir, den ich gerne von mir haben will. Weg!

Du sollst nicht zu mir gehören! Ich will so nicht sein.

Wenn mir jetzt jemand begegnet, denke ich, dann kann ich nur böse kucken und auf keinen Fall lächeln.

Auf gaaaaaar keinen Fall lächeln. Nie und nimmer!

Und ich kann auf keinen Fall über irgendetwas anderes reden, das Wetter zum Beispiel.

Small talk liegt mir nicht. Ich hab gern Gespräche mit Tiefgang. Ich philosophiere gern. Ich höre gern, wie es anderen so geht. Also so wirklich! Nicht dieses:

„Hi, wie geht’s?“

„Guuuut. Und dir so?“

Natürlich will man nicht jedem erzählen, wie es in einem aussieht.

Man hat Angst vor Ablehnung, belächelt zu werden. Dass die Sorgen kleingeredet werden. Dass das Gegenüber irritiert den Kopf schüttelt. Womöglich lacht. Oder dich einfach damit stehen lässt. Alles möglich!

Also bleibts bei „guuuut“. Ist einfach!

Und gleich die Erklärung, warum ich small talk nicht mag. Ich bin auch nicht gut darin.

Ich verbringe meine Zeit auch nie wahllos mit irgend welchen Menschen, denen ich dann was vormachen muss. Viel zu anstrengend.

Wenn ich MEINE Sorte Mensch treffe, dann weiss ich:

Hier bin ich in guten Händen.

Hier kann ich sein wie ich bin.

Hier kann ich mein Herz ausschütten.

Mir geht es meist mehr gut als schlecht und ich bin keine von denen, die immer nur jammert. Deshalb werde ich von den richtigen Leuten sehr ernst genommen, wenn es mir mies geht. Das kommt vor.

Ich bin ein Mensch!

Dann geht es bei den Gesprächen nicht ums Wetter, die Zimmerpflanzen, oder was es heute zum Essen gibt.

Da kann ich alles rauslassen, ohne jemals falsch verstanden zu werden.

Ohne mir schwach vorkommen zu müssen. Und wenn, wird es eher als Stärke ausgelegt.

Es gibt nicht viele von der Sorte in meinem Leben. Sie laufen oft still und völlig unauffällig neben mir her.

Ich liebe das Alleinsein. Wenn ich allein sein WILL! Nie würde ich die Stille eintauschen gegen ein oberflächliches Gespräch mit irgendwem.

Ab und zu wird mir deshalb Arroganz nachgesagt.

Ist es aber nicht. Ich fühle mich nicht besser als irgendwer anders. Jeder hat seine Daseinsberechtigung.

Und ich möchte mir eben selbst aussuchen, wer zu mir gehört und so in etwa tickt wie ich. Alles andere erscheint mir als Zeitverschwendung.

Jetzt bin ich glatt vom ursprünglichen Thema abgekommen.

Zurück zu DEM GEFÜHL!

Wenn man Feuer spucken möchte! Oder Gift!

An diesem Punkt habe ich jetzt ein kleines Helferlein. Noch nicht lange. Aber ich denke, dass es mir helfen wird, wenn DAS GEFÜHL wieder mal aus dem Nichts vor mir steht.

Selbst-Coaching-Modell von Susanne Ertle

Ich habe es ausgedruckt und aufgehängt.

Es gibt ja diese Art von Menschen, die immer freundlich und gut drauf sind.

Denen man nie was nachsagen kann und sie sich nie etwas zu Schulden kommen lassen.

Denen traue ich übrigens nicht über den Weg! Und ich gehöre nicht zu ihnen.

Ich mag Menschen mit Ecken und Kanten. Mit Tiefgang. Mit Emotionen. Mit Gefühl.

Dieses Modell hat mir gezeigt, wie ich an die Sache gehen kann. Ins Machen komme. Ohne immerzu zu denken: Nee! Nee! Nee!

Es beginnt mit dem Umstand/Sachebene

Was ist geschehen? Was passiert?

Ihr perfektes Beispiel:

Das Kind hat mit nem Stift die Wand angemalt. Punkt! Nicht schön. Nicht toll. Aber passiert.

Jetzt kommt MEIN Gedanke dazu.

MEIN gross geschrieben, weil alles was jetzt in mir passiert absolut individuell und nur auf mich zugeschnitten ist.

Je nach Erfahrung und Biografie ist es ab hier wirklich nur MEINS.

Mein Gedanke könnte sein:

Dieses Kind tanzt mir auf der Nase herum. Er will mich ärgern!

Mein Gefühl könnte Wut sein.

Meine Handlung, dass ich eventuell laut werde. Ihm den Stift aus der Hand reisse.

Das Ergebnis wird wohl sein, dass wir beide enttäuscht, traurig und wütend aufeinander sind und vielleicht weinen wir auch beide.

Ich schätze Susanne Ertle sehr und durch meine Biografiearbeit mit ihr, weiss kein Mensch auf der Welt mehr über mich als diese Frau.

Durch sie fährt mein Auto wieder. Manchmal auch rückwärts, aber es fährt. Davor stand ich auf Gas und Bremse gleichzeitig und hab darüber gewütet, warum sich nichts tut.

Hier mein Fazit dazu! Ich staune immer noch sehr oft. Dann schmunzel in mich hinein.

Der Unterschied zu davor ist, dass ich es jetzt verstehe.

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